erst der mann – dann das vergnügen?

 

Der erste Teil meines Online-Kurses Ausbildung zur Liebeskünstlerin richtet sich klar an Frauen, die ihre erotischen Fähigkeiten bzgl. des Mannes erweitern wollen. Bei Umfragen in den sozialen Medien kam auf diesen Blickwinkel direkt Veto:

Wieso der Mann? Geht es nicht ständig um den Mann? Ich will viel mehr wissen, was Frauen wollen und nicht Männer.

Ok. Abgesehen davon, dass ich die Reaktionen spannend finde, erkläre ich hier meinen Ansatz. Für manche mag die Tatsache, dass ich Escortdame war, der Blickwinkel zu sehr Dienstleisterisches an sich haben – und keinesfalls wollen sie natürlich ihrem Mann dienen wie eine Professionelle. 😉 

Gleichzeitig möchte Frau aber ja schon wissen, wie erotische Verführung oder auch bestimmte Sextechniken mit Hand und Mund funktionieren. Wie geht Geben ohne zu dienen? 

Nennen wir das Dienen doch einfach Verwöhnen. Ändert sich dann die Haltung dazu? Den eigenen Mann also verwöhnen. Gibt es noch immer ein Störgefühl?

Ich stellte auf Social Media also die Frage, was Frauen denn wollen würden, denn meine Expertise besteht ganz klar darin, was Männer wollen. 

Die Antworten waren erneut äußerst spannend. 😉 

Frauen wollen gesehen, respektiert und wertgeschätzt werden.

Gut. Kein Veto meinerseits. Nur: Wollen Männer das nicht auch?

Ich stellte also weiter die Frage, WIE Frauen besser gesehen werden können und hier taten sich echte Schätze auf: 

1. Selbstliebe, das Ja zu mir

2. Kreativ werden, weg vom Eintönigen

3. Mut, zuzulassen, gesehen zu werden

4. Bereits sein, das zu empfangen

5. Selbstliebe

 Außer Punkt 2 sind das somit alles innere Prozesse. Und wie so oft zeigt sich die Partnerschaft und die Sexualität in der Beziehung als ein Spiegel. Ein Spiegel der Prozesse innerhalb der Paar-Beziehung aber auch als ein Spiegel des eigenen Selbst.

Wer sich nämlich selbst noch nicht wichtig nimmt, wird nicht wichtig genommen.

Wer sich selbst nicht wertschätzend behandelt, wird auch vom Außen weniger wertschätzend behandelt. Das ist schlicht und ergreifend das Gesetz der Anziehung.

So. Nun stehen wir also da mit all unseren inneren Prozessen der Paarbeziehung und der Beziehung zu uns selbst. 

Ein Kurs, der diese Themen dann wirklich an der Wurzel packt ist langwieriger Natur und ändert für den ersten Moment nichts. Bei manchen ist er möglicherweise lebenslanger Natur und bei anderen wird er niemals fruchten, wenn Personen schlicht in destruktiven Strukturen hängen. 

Ich habe gute Erfahrung mit GEBEN gemacht

Nun möchte ich dir hier die Vorteile des GEBENs aufzeigen. 

In Zeiten des unendlichen Kreiseln um sich selbst kann es unglaublich erholsam sein, sich mal nicht in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen, sondern den anderen. Und dafür, dass „der andere“ kein Geringerer ist als der Mann, den Du liebst, finde ich diese Option zumindest als beachtenswert. 

GEBEN öffnet

Wer nicht gerne gibt, weil er der Meinung ist, erst erhalten zu müssen, befindet sich per se im Mangel. Ob dieser Mangel nun tatsächlich existiert oder lediglich so empfunden wird, spielt dabei keine Rolle. Aus der Haltung des Mangels jedoch, wird keine Fülle kreiert: für kein Lebensthema.

GEBEN befreit

Erwartungsloses Geben befreit von allem, was bislang schiefgelaufen sein mag. Einfach mal einen Punkt setzen. Einfach neu anfangen. Einfach Größe zeigen, weil wenn niemand anfängt, passiert nichts. 

Ja aber, warum soll ich diejenige sein, die anfängt? Er könnte ja auch. Ja, könnte er. Und Du musst auch nicht. Die Frage ist: Gestaltest Du (noch) aktiv mit oder hast du bereits aufgegeben? 

GEBEN entspannt 

Es geht mal nur um den anderen. Ohne Erwartung, ohne deinen Orgasmus, ohne das, was Du bekommen könntest. Der alten Dame die Taschen tragen, mit dem Nachbarskind Hausaufgaben machen, sich ehrenamtlich engagieren. Nichts anderes ist es bei der Tantramassage. Du gibst. Einfach so. Machst den anderen glücklich. Einfach so. Und weil er dir sicherlich schon viel Gutes gegeben hat. Einfach so. Müssen wir uns für’s Geben rechtfertigen? Wann hast Du ihm den letzten Kuchen gebacken? Einfach so. 

GEBEN bedeutet nicht, sich körperlich ihm hinzugeben

Vielleicht denkst Du, Du müsstest dich ihm körperlich hingeben und dich für ihn öffnen, wenn es ums Geben geht. Doch darum geht es nicht, wenn ich von Geben schreibe. Tatsächlich solltest Du nicht gegen deinen Körper arbeiten. Der eindringende Akt erfordert dein ganzheitliches Einverständnis. Und dafür braucht es einen wertschätzenden, sensiblen Mann. Bin ich klar bei dir. Und nicht immer haben wir Lust, uns körperlich zu öffnen, was völlig in Ordnung ist. (Und manchmal kommt die Lust, wenn wir es trotzdem tun – ist hier aber nicht Thema 🙂 )

In meinem ersten Kurs Ausbildung zur Liebeskünstlerin geht es also ums Geben und um die Haltung zum Geben, denn wie Du siehst ist diese entscheidend. Wir können nur geben, wenn wir selbst in Fülle sind – oder uns für diesen Moment unserer Kraft, Wirksamkeit und Stärke bewusst sind.

Daher ist bereits das Beschäftigen mit dem Mann, mit seinem Körper und seinem Genuss ein Zeichen deiner Fülle! Leuchtet das ein?

Du kannst jetzt noch Jahre an deinem Selbstwert arbeiten oder direkt in die Haltung deiner Macht gehen. Du kannst noch Jahrzehnte an deiner Selbstliebe arbeiten und hoffen, dass dir gegeben wird, oder Du kannst einfach mutig sein, neue Schritte gehen und aktiv das Geschehen in die Hand nehmen, und ihn gleichzeitig dazu einladen, seinen Horizont zu erweitern.  

Ob Du deine Verletzungen in der Partnerschaft, die in jeder Partnerschaft entstehen!, nachtragen oder heilen möchtest, liegt an dir. Wenn Du dich für diesen Kurs nicht bereit fühlst und ein Störgefühl des Dienens hast, ist das völlig in Ordnung. Es zeigt dir einfach, wo Du mit deiner Beziehung zu deinem Partner stehst.

Ich jedoch werde dabei bleiben, weil es der versöhnlichste Beginn für Veränderung ist: Erst zu geben.