Gatekeeper

We are the gatekeeper. Hast Du das gewusst? Irgendwie ist es logisch. Die Frau entscheidet, wer, wann und wo in sie eindringen darf und alleine durch die Tatsache, dass der körperliche Akt während des Sex für sie ein eindringender ist, sagt sie ihm:

Du kommst hier net rein.

Andere Formulierungen lauten auch: I’ve got the pussy, I make the rules.

Kennst Du den?

Was für Männer oft wie sexuelle Lustlosigkeit der Frau aussieht, kann für sie einfach nur bedeuten: So nicht. Jetzt nicht. Hier nicht. Oder natürlich auch: Mit dir nicht (mehr), etc. pp.

Frauen haben schlicht genauere Vorstellungen, wann sie sich auf Sex einlassen, was den Sex in der Paarbeziehung nicht einfacher gestaltet, vor allem dann, wenn sie ihre Wünsche nicht äußert. 

Doch selbst dann. Kaum ein Mann wird es schaffen, für sie immer alles so richtig zu machen, dass sie immer Lust hat. Der Mann lernt in der Beziehung meist zügig, diese Neins von ihr auszuhalten. 

Was wie ein Klischee daher kommt, ist also keines. Es ist tatsächlich so. 

Schwierig wird es dann, wenn durch das Ungleichgewicht eine unumkehrbare Dynamik entsteht, so dass sich jeder immer mehr in seiner Position bekräftigt:

Je weniger sie will, desto mehr will er, drängt er. Je mehr er drängt, desto mehr zieht sie sich zurück etc. Aus dieser Spirale lässt sich nur herauskommen, wenn gemeinsame Sexzeiten vereinbart werden. Tatsächlich. Sexzeiten in denen er sich sicher fühlen darf, nicht abgewiesen zu werden. Und Sexzeiten in denen sie sich darauf einstellen kann, sämtliche Einflussfaktoren so zu gestalten, dass sie sich fallen lassen und es genießen kann. 

Dadurch kommt Entspannung in die ganze Sache und öffnet die Türe auch für andere spontane Gelegenheiten. Ihr Beckenboden bekommt damit eine Grundwärme und er läuft nicht mehr lechzend wie ein Verdurstender in der Wüste durch die Gegend.  

Habt ihr das schon ausprobiert? Euch feste Zeiten vorzunehmen?